Gebetsstaffel 24/7

Gebetsstaffel 24/7

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Liebe Beter!
Es ist wieder soweit: vom So. 24.02. – So. 03.03.2019 findet in unserer Gemeinde nun zum 9. Mal das 24-Stunden-Gebet über 7 Tage statt. Für eine Woche wird unser Bibelstundenraum in einen Gebetsraum verwandelt, in dem man an mehreren Stationen intensiv mit Gott in Kontakt treten kann.
Wir wollen einen Raum schaffen, in denen Menschen Gott begegnen können – und sich selbst.
Dieses Jahr steht die Gebetsstaffel unter dem Thema der Jahreslosung: Suche Frieden und jage ihm nach!

Wie und wo kann man sich anmelden?
Wie auch in den vergangenen Jahren möchten wir die Tage in Gebetsschichten einteilen. Man kann im Bibelstundenraum oder von zu Hause aus beten – alleine oder zu zweit, oder zu mehreren (z.B. Hauskreis). Um eine Schicht zu belegen, kann man sich über folgende Webseite anmelden:

>> Online-Anmeldung für die Gebetstaffel

Wie finde ich den Zugang zum Bibelstundenraum?
Über den Eingang Frankonenweg. Wir werden, wie jedes Jahr, den Raum über den Türcode absichern und geben euch diesen Code vor eurer Schicht z.B. telefonisch oder über SMS durch.
Für unsere Beter zu Hause und auch im Gebetsraum wird wieder ein Heft als Leitfaden zusammengestellt, in dem die einzelnen Stationen beschrieben werden.
>> Download Gebetsheft 

Diese Gebetsstationen erwarten Euch:
Ankommen: – Das Herzensgebet
Ausdrucksmalerei
Entlastungsstation – Das Kreuz und persönliche Fürbitte
Klage- und Dankmauer
Der Psalm 23 als Bodenbild – Beten mit Psalmworten
Suche den Frieden und jage ihm nach – Jahreslosung
Vom Lobgesang zur Anbetung
Einer trage des anderen Last – Fürbitte für die Welt
Bibelworte – Wir schreiben gemeinsam einen Teil der Bibel ab
Gottes Wort für unsere Stadt
Kaffee oder Tee trinken mit Gott
s’Wunderbüchle
Kreativstation zum Thema Frieden

Die erste Gebetsschicht wird am Sonntag um 12:00 Uhr nach dem Gottesdienst starten, damit wir eine Woche später alle gemeinsam die Gebetswoche mit einem gemeinsamen Gottesdienst beenden können.
Vor der Gebetswoche wird es Gelegenheit geben, den Raum anzusehen. Während der Gebetszeiten bitten wir darum, die Beter nicht zu stören und die Türen geschlossen zu lassen. Nach dem Abschlussgottesdienst der Gebetswoche räumen wir den Raum sehr schnell auf, damit er wieder zur freien Verfügung steht.
Helfer zum Abbau sind willkommen!

Beten bringt Segen – für andere und für dich selbst. Das haben in den vergangenen Jahren viele von uns erfahren. Wir laden herzlich ein, eine Verabredung mit Gott festzumachen, ER erwartet dich. Wir wünschen dir/euch gute Erfahrungen bei diesem Treffen.

Für das Vorbereitungsteam 24/7
Elisabeth B.

Uns gibt’s noch!

Uns gibt’s noch!

Dass der Sommer kommt, merkt man nicht nur an den Temperaturen, sondern auch daran, dass die JEFs (Junge Erwachsene und Familien) wieder aktiver werden. An Himmelfahrt konnte ein starkes Duzend Wanderer endlich einmal wieder Gemeinschaft genießen. Unsere Route führte uns von Pfullingen auf die „Wanne“, zum Wackerstein und zur Pfullinger Unterhose. Nicht nur beim anschließenden Grillen hatten wir gute Gespräche und die Möglichkeit, einen Sonnenbrand zu bekommen ;-).
Vielleicht bist auch DU das nächste Mal bei einer JEF-Aktion dabei!? Über Gäste freuen wir uns immer sehr!

Action Gruppenfoto Unterhose Gruppenfoto Wackerstein

Werdet wie die Kinder…

Monatsspruch September 2015

Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder , so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Matthäus 18,3

Kinder wissen, dass sie das zum Leben wirklich Notwendige von ihren Eltern bekommen. Sie sorgen sich nicht. Kinder sind hemmungslos ehrlich und sie gehen auf jeden offen zu, wenn sie noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben. «Werdet wie die Kinder», sagt Jesus in unserem Monatsspruch. Dieser Ratschlag hat mehrere Aspekte.
Jesus nahm die Kinder sehr ernst – zu einer Zeit, als den meisten von ihnen wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde. Jesus fügte noch an: «Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.» Was meinte er mit diesem Satz? Er sagte ihn zu seinen engsten Freunden, als sie sich über ihre Rangordnung stritten. Dabei stellte er ein Kind in die Mitte. «Wer es auf sich nimmt, vor den Menschen so klein und unbedeutend dazustehen wie dieses Kind, ist in der neuen Welt Gottes der Größte», sagte Jesus zu seinen ehrgeizigen Jüngern.
Warum also sollen wir werden wie die kleinen Kinder? Was ist das Besondere an ihnen? Ist es etwa die besondere Unschuld und Reinheit von kleinen Kindern? Ich denke nicht, denn kleine Kinder können auch ganz bösartig sein. Was ist es also dann? Es geht Jesus um den Kontrast zwischen Ehrgeiz und Eifersucht seiner Jünger, die nur nach Größe, Stärke und Belohnung schielen, ihr Leben immer noch nur an ihren eigenen Fähigkeiten orientieren und sich das Reich Gottes immer noch selbst verdienen wollen.
Jesus setzt etwas voran: «Wenn ihr nicht umkehrt…» Er legt den Finger auf einen entscheidenden Punkt. Leben mit Gott, mit Weisheit und Kraft von oben – wer möchte das nicht? Aber umkehren, die eigenen Verhaltensmuster hinterfragen, zurücklassen und neu anfangen – wie ein Kind, abhängig vom Vater im Himmel?
Dass kleine Kinder schwach und hilfsbedürftig sind, ist offensichtlich. Sie sind unfähig, all die Dinge zu erledigen, die ihre Eltern für sie tun. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Hilfe ihrer Eltern als Geschenk anzunehmen. Das wissen sie auch und deshalb versuchen sie gar nicht erst, eigene Stärke zu beweisen.
Kinder können ohne Liebe nicht leben. Wie oft kommen Kinder zu ihren Eltern und sagen ihnen, dass sie sie lieb haben? Gerade dann, wenn es einmal einen Streit gegeben hat, kommen sie nach einer Weile an und möchten wissen, ob ihre Eltern ihnen immer noch böse sind. Wie wichtig ist es für sie zu wissen, dass ihre Mutter und ihr Vater sie wieder lieb hat.

Kinder vertrauen ihren Eltern völlig. Wenn Vater oder Mutter Ihnen etwas gesagt hat, dann ist es für sie unumstößliche Wahrheit. Sie machen sich dann keine Sorgen darum, ob das auch wirklich eintritt. Sie Vertrauen, dass ihre Eltern es gut mit ihnen meinen, ganz ungeheuchelt und sie machen sich keine Gedanken darüber, was wäre, wenn sie sie im Stich lassen würden. Deshalb müssen Eltern darauf achten, dass dieses kindliche Vertrauen nicht durch Versprechungen zerstört wird, die sie später nicht einhalten können. Denn das Vertrauen in Gott hängt später in einem hohen Masse davon ab, inwieweit ein Kind seinen Eltern vertrauen konnte.
So zu werden wie die Kinder. Es geht dabei um innere Haltungen und Einstellungen, die wir uns wieder angewöhnen sollten, wenn wir sie verlernt haben: ein anspruchsloseres Denken; ein Akzeptieren unserer Schwachheit und Hilfsbedürftigkeit gekoppelt mit der Bereitschaft, uns von Gott beschenken zu lassen; eine stärkere Orientierung an unserem meist tief vergrabenen Bedürfnis nach Liebe; und schließlich ein bedingungsloses Vertrauen in Gottes Versprechungen.

Hartmut Schilitz

KiGoDi 2015

KiGoDi 2015

Liebe Gemeinde,

die Frage ist an mich gestellt worden: Wie geht es denn den Kindern im KiGoDi? Was macht ihr denn so?

Also uns geht es gut! Gott wirkt an vielen Stellen und das zu erleben ist eine Freude und Bereicherung -die Kinder haben Spaß – auch die MA haben ihre Freude am Tun. Soweit also alles o.k.; naja- zu verbessern gibt es immer etwas, aber da sind wir mit Gottes Hilfe dabei.

Ich glaube, das ist nicht alles, was ihr gerne hören wollt. Tja, der Spaß und die Freude lassen sich schlecht beschreiben, aber ich könnte ja noch etwas von unserem Programm erzählen. Die Rainbow-Kids haben sich am Anfang des Jahres mit den „Ich bin Worten“ Jesu beschäftigt: Was sagt Jesus über sich selbst? Und im Moment beschäftigen sie sich mit ihren Begabungen: Was mache ich mit meinen Begabungen?

Die Schmetterlinge und Spatzen (kommen von Zeit zu Zeit auch dazu – tolle Momente) haben sich mit Jesusgeschichten rund um die Füße beschäftigt (Joh. 5,1-9; 12,1-8; 13,1-17 und Mk. 11,1-11; Mtth. 28,10b). Es ist schon komisch, wenn plötzlich MA oder andere Kinder einem die Füße waschen und dann noch mit kaltem Wasser – im Winter. Im Moment betrachten wir unsere Wunderbare Welt, die Gott geschaffen hat, und widmen uns dann den Familiengeschichten um Abraham und Sarah.

Mosaik_2015-07_KiGoDi_1

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Mosaik_2015-07_KiGoDi_3Mosaik_2015-07_KiGoDi_4Natürlich gab es auch etwas Besonderes: Bumerangs basteln. Ja, was hat das mit Gottesdienst zu tun – Spaß macht es auf jeden Fall. „So wie der Bumerang weggeworfen wird und (wenn es klappt) wieder zurückkommt“, so ist es auch mit uns besonders als Nachfolger Christi – was z.B. unseren Mund verlässt (gut oder böse) kommt als solches wieder zurück. Wie heißt es so schön: „Wie es in den Wald schreit, so kommt es zurück“. Aber auch unser Verhalten anderen Menschen gegenüber fällt auf uns zurück: bin ich hilfsbereit oder egoistisch, freundlich oder unfreundlich, fröhlich oder traurig, denke ich über Andere nur Gutes oder Schlechtes …

Das nächste Highlight war unser Osterfest. Gemeinsam – Große und Kleine – haben wir uns mit Jesu Sterben und der Bedeutung für uns und seiner Auferstehung beschäftigt. Bilder sagen mehr.

Kaum hatten wir uns von den Ferien erholt, ging es auch schon mit dem nächsten Projekt weiter. Oh ja, die Internetseite der Gemeinde wird neu gestaltet und wir haben mitgemacht. Drei Sonntage haben wir uns Zeit genommen, um über Inhalte, aktuelle Bilder und Kreatives nachzudenken – aufzunehmen – umzusetzen. Die Restbearbeitung liegt jetzt in den Händen der Profis. Alle unsere Kids waren toll und ausdauernd dabei: Redakteure, Akteure, Filmemacher, Regie, Basteln, Szenen spielen … = das Ergebnis seht ihr dann auf der Internetseite!!!

Unsere Übernachtung im Mai wurde verschoben auf Juni. Dafür haben wir MA uns an Himmelfahrt getroffen und im Arbachtal gegrillt und eine gute Gemeinschaft gehabt.

Soweit erst mal die neusten Infos. Wir haben noch so einiges vor und wenn es klappt, dann werden wir am 20.09.2015 einen Familien-GoDi gestalten. dann sehen wir uns auf jeden Fall und wenn ihr Lust habt, kommt doch mal bei uns vorbei. Unser GoDi geht bis 11.30 Uhr und ihr seid immer schon viel früher fertig.

Liebe Grüße Andrea

 

Impuls

Monatsspruch Juli 2015:

„Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.“ (Matth. 5, 37)

 

Unser Herr Jesus kennt uns Menschen ganz genau. Ihm ist bewusst, dass vieles, was wir versprechen, sagen oder erzählen, unserem Ego und nicht der Wahrheit dient.

 

 

In diesem Teil der Bergpredigt, aus dem unser Text stammt, erinnert Jesus daran, dass nicht alles, was zu den „Alten“ gesagt wurde unbedingt weiterhin Bestand haben muss. Dort wurde der Eid im Namen Gottes als absolut verbindlich angesehen, „Ich aber sage Euch, dass Ihr überhaupt nicht schwören sollt!“ Jesus geht dann auf die damals üblichen Schwurformeln ein und kommt dann zu der Aussage unseres Monatsspruchs. Unsere Worte sollen immer wahrhaftig sein, denn Gott ist immer bei uns! Warum soll das so sein?

 

Im Gespräch mit einem jungen Mann erläutert dieser mir, dass, wer heute noch die Wahrheit sage, ständig im Nachteil sei. „Jeder lügt doch! Jeder dreht sich doch die Wahrheit so zurecht, dass er selbst gut dasteht!“ Und in der Tat ist es so, dass ich in meiner Tätigkeit als Betriebsratsvorsitzender oder als ehrenamtlicher Richter ständig auf der Suche nach einem kleinen Stück Wahrheit bin, in all den unwahren und verdrehten Aussagen der Beteiligten.

 

Wenn Jesus die Menschen doch so gut kennt, warum fordert er dann so etwas Unpopuläres? Kennt ihr den alten Kinderreim „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht!“? Unsere ganze Gesellschaft ist geprägt von diesem Misstrauen. Viel zu viele wurden beim Lügen ertappt, nicht nur Politiker, Vorstände oder Priester, nein auch Nachbarn, Freunde, selbst Geschwister aus der Gemeinde.

 

Was ist die Konsequenz aus der Erfahrung, dass überall gelogen wird, dass ein Ja halt kein Ja und ein Nein kein Nein ist? Misstrauen ist die erste Konsequenz. Ich hinterfrage jeden Mitmenschen und seine Aussagen auf sein Motiv hin. Dieses Misstrauen vergiftet jedes menschliche Miteinander. Die weitere Konsequenz ist, ich ziehe mich zurück. Ich kann nicht ständig auf der Hut sein, mich ständig fragen müssen, ob ich den Menschen um mich herum glauben kann. Und irgendwann bin ich dann völlig einsam und allein.

 

Wisst ihr, die Möglichkeiten des Internets spiegeln das alles wieder. In Chats und Foren ist man über ein Pseudonym geschützt. Niemand weiß, wer ich bin. Ich kann mich so darstellen, wie ich wünschte, dass ich wäre. Mit der Wirklichkeit, mit der Wahrheit muss das nichts zu tun haben. Und jeder dort weiß, dass es nicht die Wahrheit ist. Und jeder sitzt ALLEIN vor seinem Computer.

 

Aber will ich so leben? Habe ich nicht die Sehnsucht nach menschlichem Miteinander, nach Geborgenheit und Vertrauen? Ja, Jesus kennt Dich und mich ganz genau! „Dein Ja sei ein Ja, Dein Nein sei ein Nein, alles andere ist das Ende Deiner Beziehungen!“ Und Jesus ist nicht unrealistisch, er weiß, dass wir „nur“ Menschen sind, die versagen und denen es schwer fällt, dann wieder aufzustehen: „Kommet her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch Ruhe geben!“

 

Gemeinde, Mission, Bruderschaft, Freundschaft – das alles lebt doch davon, dass ein Ja ein Ja und ein Nein ein Nein ist, dass Vertrauen möglich ist. Lasst es uns miteinander ausprobieren. Jesus, hilf uns dabei, neu anzufangen, glaubwürdig zu reden und zu handeln und neu zu vertrauen.

 

Amen.

Joachim Schenk