Baptisten Reutlingen – Kleine Gottesdienste

Es ist stiller geworden im Land und in der Gemeinde. Das pralle Leben wird unterbrochen, aufs Wesentliche reduziert. Solche Umstellungen gehen nicht spurlos an uns vorüber. Doch in der Stille können wir die Erfahrung machen: Ich bin nicht allein. – Es gibt viele Möglichkeiten, wie Gemeinschaft unter ungewohnten Bedingungen gelingen kann. Diese kleinen Video-Gottesdienste sind nur ein kleiner Beitrag dazu. Es wird vielleicht schlichter zugehen, aber bestimmt nicht weniger intensiv. – Gott segne euch! 

Aufbruch ins Leid? | Referent Lukas Gebauer predigt zu Hebräer 13,12-14

Inzwischen spitzt sich die Krise auch hierzulande, aber mehr noch in Nachbarländern und auch weltweit weiter zu. Die Auswirkungen werden sichtbarer und spürbarer. Und wir sind mehr und mehr herausgefordert, uns der Frage zu stellen: Was, wenn diese Krise auch einen Aufbruch ins Leid bedeutet? Wenn sie uns alleine und gemeinsam überfordert? Wenn sie uns wirklich betrifft?! – Dann haben wir da Einen, der uns nicht mit frommen Worten vertröstet, sondern der sich selbst bis zum Äußersten mit uns solidarisiert hat, der für uns gelitten hat, der echtes Mit-Leid zeigt, der an unsere Stelle tritt, uns dort aufsucht, wo wir (am Ende) sind. Und uns so bewegt, ebenso füreinander einzutreten.

Aufbruch in die Stille | Pastor Daniel Meisinger
predigt zu 1. Könige 19:1-13

Es ist stiller geworden im Land und in der Gemeinde. Das pralle Leben wird unterbrochen, aufs Wesentliche reduziert. Solche Umstellungen gehen nicht spurlos an uns vorrüber. Der Prophet Elia hat eine ähnliche Erfahrung gemacht: aus voller Fahrt ausgebremst. Doch dann wird der erschöpfte Wanderer zuerst mit dem Nötigsten versorgt, um schließlich den Weg zu seinen Wurzeln zu finden. Und in der Stille macht Elia die Erfahrung: Ich bin nicht allein. – Von innnen gestärkt können auch wir uns auf die Suche nach Möglichkeiten machen, wie Gemeinschaft unter ungewohnten Bedingungen gelingen kann. Gott ist auch weiterhin ein „Gott mit uns“. Es wird also schlichter zugehen, aber bestimmt nicht weniger intensiv.