Eine ErMUTigungsgeschichte

Eine ErMUTigungsgeschichte

Marienkirche - März MedienEin kleiner Engel wurde in den Einsatz nach Reutlingen geschickt. Er freute sich dort zu sein, denn er mochte die interessante Geschichte, die schöne Umgebung und ganz besonderes die Menschen, die hier lebten.

So saß er oft auf der Spitze des Turmes der Marienkirche, neben dem goldenen Engel, und beobachtete alles, was in der Stadt und im Umkreis passierte.
Seine Freude wurde bald getrübt, denn „Meckereien“ drangen an seine Engelsohren.
Manche Menschen meckerten ganz zurückhaltend und nur in ihrem engsten Bekanntenkreis, andere meckerten ständig, überall und sehr lautstark. Schnell fand der kleine Engel heraus, dass es sehr oft um die Corona-Pandemie und ihre vielfältigen Auswirkungen ging:

Die Bürger meckerten über die Politiker, das ständige Hin- und Her und dass es so viele Einschränkungen gab.
Die Politiker meckerten über die Bürger, die so hohe Erwartungen in dieser noch nie da gewesenen Situation an sie stellten und sich nicht an die Vorgaben hielten.
Die Eltern meckerten über die Schulen, die so lange keinen richtigen Unterricht machten.
Die Schulen meckerten, dass sie ständig kurzfristig umorganisieren mussten.
Die Menschen meckerten über geschlossene Geschäfte und Restaurants. Die Pflegekräfte und Ärzte über die zu hohe Belastung in den Heimen, in den Arztpraxen und im Krankenhaus.
Manche Menschen waren so einsam oder verzweifelt, dass sie nicht mal mehr meckern konnten.

Der kleine Engel tat sein Bestes und half, wo er nur konnte!
Aber kaum zeigte sich ein Lichtblick, kam die nächste Hiobsbotschaft.
Schließlich wandte sich der kleine Engel an Gott selbst und berichtete ihm in allen Einzelheiten. Dieser hörte sich alles aufmerksam an, sagte nur: „Zeig ihnen die Richtung!“ und entließ den kleinen Engel mit einem väterlichen Lächeln wieder in seine Aufgabe.

Der Engel überdachte nun nochmal alles, was er Gott berichtet hatte und was er über Reutlingen wusste. Er dachte daran, dass die Reutlinger sich schon öfter in schwierigen Zeiten an Gott gewandt hatten und erinnerte sich an die Geschichte, wie der Reutlinger Hausberg zu seinem Namen gekommen sein soll.
Mit einer Idee machte er sich auf den Weg.
Sobald er jemanden bemerkte, der gerade mit meckern anfangen wollte, flüsterte er ihm noch schnell „Ach, Allmächtiger“ zu.
So wurden aus manchen Meckereien plötzlich Klagegebete hin zu Gott:

„Ach, Allmächtiger, ich will meine Lieben wieder öfter treffen können.“
„Ach, Allmächtiger, ich habe keine Kraft mehr.“
„Ach, Allmächtiger, ich weiß nicht weiter.“

Gott hörte sich alle diese Klagegebete aufmerksam an und er öffnete den „Meckerbetern“ die Augen für Menschen, die an ihrer Seite waren. Er zeigte ihnen ihre eigene Stärke und Gaben, die sie bisher noch gar nicht so wahrgenommen hatten. Er gab ihnen Ideen und Mut mit dieser Situation kreativ umzugehen.
Zwischen seinen Einsätzen setzte sich der kleine Engel auf die Turmspitze der Marienkirche, neben den goldenen Engel, hörte die Mecker- und vereinzelten Dankgebete aus der Stadt und ihrer Umgebung und spürte, dass Gott zufrieden lächelnd auf ihn schaute.

Copyright: R. Besch, www.baptisten-reutlingen.de

GJW-Update – April 2021 – Nr. 16

GJW-Update – April 2021 – Nr. 16

Liebe Freunde des GJW-BAWÜ,
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wie lang der Weg durch Pandemie und Lockdown noch geht, können wir euch leider auch nicht sagen. Nach zaghaften Öffnungen gibt es nun wieder überall gezogene Notbremsen. Was wir können, ist mit euch teilen, wie wir auf diesem Weg durch Öffnungen und Schließungen sind. Wir können euch mit diesem Newsletter Stärkung und Ideen für die nächste Etappe mitgeben, die vor uns allen liegt. Also will dieses Update ein “Verpflegungspunkt“ auf eurem Weg sein, wo ihr euch stärken könnt, bis es endlich heißt “Open-up“ statt “Lock-down“.

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GJW-Update – April 2021 – Nr. 16

GJW-Update – Februar 2021 – Nr. 14

Liebe Freunde des GJW-BAWÜ,
Logo GJW Baden-WürttembergUnd plötzlich ist es Mitte Februar, die Faschingszeit ist fast ereignislos an uns vorbeigegangen und die Fastenzeit beginnt. Eine Zeit in der traditionell verzichtet wird. Das erscheint mir wirklich herausfordernd, denn wir leben in einer Zeit in der wir schon auf so vieles verzichten müssen. Ich habe deshalb höchsten Respekt vor allen, die sich bewusst entscheiden, auf mehr zu verzichten. Sie tun das im Vertrauen darauf, dass Gott ihnen darin begegnen wird. Und das ist dann doch ziemlich genial!Dieser Newsletter soll euch berichten, worauf ihr nicht verzichten braucht und davon erzählen, wie man Gemeinde-und GJW-Arbeit trotz Verzicht gut gestalten kann. Viel Spaß damit!

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GJW-Update – April 2021 – Nr. 16

GJW Update – Januar 2021 – Nr.13

Liebe Freunde des GJW-BAWÜ,
Logo GJW Baden-WürttembergDas Jahr neigt sich rasant dem Ende zu, während unser Leben durch den zweiten Lockdown ganz plötzlich zum Halten gekommen ist. Plötzlich müssen wir abwägen, welche Weihnachtstraditionen uns so wichtig sind, dass wir sie trotz des Lockdowns wahrnehmen wollen. Immer mehr Gemeinden entscheiden, freiwillig auf Weihnachtsgottesdienste zu verzichten, weil sie ein Zeichen der Fürsorge und Solitarität an ihr Umfeld senden möchten. Andere nehmen ihre Verantwortung wahr, gerade jetzt ein Ort der Gemeinschaft für die zu sein, die sonst alleine wären.
Mitten in diese schwierige Zeit senden wir euch unseren Newsletter. Wir möchten euch zeigen, dass das Leben weiter geht und uns im neuen Jahr ein paar wirklich tolle Dinge erwarten!

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GJW-Update – April 2021 – Nr. 16

GJW-Update – Dezember 2020 – Nr. 12

Liebe Freunde des GJW-BAWÜ,
Logo GJW Baden-WürttembergDas Jahr neigt sich rasant dem Ende zu, während unser Leben durch den zweiten Lockdown ganz plötzlich zum Halten gekommen ist. Plötzlich müssen wir abwägen, welche Weihnachtstraditionen uns so wichtig sind, dass wir sie trotz des Lockdowns wahrnehmen wollen. Immer mehr Gemeinden entscheiden, freiwillig auf Weihnachtsgottesdienste zu verzichten, weil sie ein Zeichen der Fürsorge und Solitarität an ihr Umfeld senden möchten. Andere nehmen ihre Verantwortung wahr, gerade jetzt ein Ort der Gemeinschaft für die zu sein, die sonst alleine wären.
Mitten in diese schwierige Zeit senden wir euch unseren Newsletter. Wir möchten euch zeigen, dass das Leben weiter geht und uns im neuen Jahr ein paar wirklich tolle Dinge erwarten!

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